Tag des Systemadministrators

Zum 21. Mal wird am letzten Juli-Freitag die „systemrelevante“, aber doch oft unbemerkte Tätigkeit der Systemadministratoren weltweit gewürdigt. Auch wir möchten uns bei unserem Helfer in allen technischen Nöten einmal ganz offiziell bedanken.

Systemadmin Thomas

Thomas im Serverraum. Er besteht auf ein Foto mit Hemd, statt seinem üblichen T-Shirt. „Wir sind ja hier kein Startup, sondern ein etabliertes Unternehmen!“

Thomas ist seit 2017 Business Consultant bei expertplace solutions und somit zuständig für Customer Support und Qualitätssicherung. Da er profundes Fachwissen in Netzwerken aller Art aufweist, übernimmt er seit gut einem Jahr die Rolle des Systemadministrators bei uns. „Einer muss es ja machen.“ Richtig, und dafür wollen wir ihm Danke sagen. Thomas weiß bei allen technischen Fragen eine Lösung. Manchmal reicht es schon, ihm ein vermeintlich kaputtes Device vorbeizubringen – in seiner Nähe funktioniert es auf magische Weise wieder! Grund genug, einmal bei ihm nachzuhaken, wie er das alles macht.

Sysadmin-Tag

Die Anfänge dieses besonderen Tages waren nicht ganz ernst gemeint, sind aber dennoch gut begründet! Der Gedenktag wurde von einer Anzeige inspiriert, in der ein Systemadmin Lob und Geschenke für die Installation neuer Drucker erhielt.

Thomas, wie oft musst du irgendwelche Drucker installieren?
Ich muss keine Drucker installieren.

Können wir dich jetzt ehren oder nicht?
Ein typisches Beispiel ist, dass Freitagnachmittag auf einmal die Telefonanlage nicht mehr geht. Dann bin ich bis zum Abend damit beschäftigt, während viele schon im Feierabend sind.

Die Admin-Aufgabe hat aber auch Vorteile, oder?
An warmen Tagen bin ich gerne mal im Serverraum, der ist schön kühl.

Wie erlebst du das, wenn man dich wegen Kleinigkeiten zuhause anruft, à la „Hilfe, mein Internet geht nicht“?
Du meinst, so wie du letztens?

Ähm, ja…
Die Zeit, als es beispielsweise mit Corona und dem Arbeiten von zu Hause aus für alle Mitarbeiter losging, war herausfordern. Vorher waren noch nicht alle Kollegen technisch für die Heimarbeit gerüstet. Ich richtete den initialen Support für die Phase ein. Es kamen dann schon recht oft Anrufe wie „Aaargh, mein Remote-Zugang geht nicht mehr“.

Aber die Tätigkeit als Systemadministrator kommt meinem Ordnungs- und Wohlfühlgedanken eigentlich entgegen. Ich helfe Menschen grundsätzlich gerne. Wenn ich den infrastrukturellen Wandel der Firma begleiten kann, macht mir das Freude. Ich sehe, wie hier alle vorankommen. Die IT-Umstellung gibt dem Team mehr Freiraum zur Entfaltung und wir können uns letztlich den aktuellen technischen Herausforderungen besser stellen.

Was möchtest du deinen Kollegen und allgemein allen Menschen, die mit Systemadministratoren zusammenarbeiten, mit auf den Weg geben?
Recht unbeliebte Aussagen sind „Es geht nicht mehr!“, „Ich komm nicht mehr rein“ und „Ich habe gar nichts gemacht“.

Meine Recherche ergab, dass dies wohl viele Systemadministratoren quält.
Ja, dann kommt von mir unweigerlich die Frage „Was geht denn nicht mehr?“. Es ist immer schön, wenn man ein bisschen Information mit auf den Weg bekommt. Wünschenswert sind mehr Details und ggf. Screenshots bei der ersten Anfrage.

Ein Beispiel-Anruf: „Wenn ich da draufklicke…“ dann frage ich „Wo klickst du drauf? Wo willst du dich anmelden? Was ist dein Benutzername?

Solche Anrufe haben sich in letzter Zeit aber sehr in Grenzen gehalten. Besonders kurz vor Feierabend nicht mehr.

Kristin Steinbrich von der expertplace solutions GmbH

Vielen Dank Thomas. Denn entgegen dem verbreiteten Vorurteil ‚Ein Systemadmin schläft nicht – er root‘ brauchst auch du deine wohlverdiente Auszeit.“

Das Interview führte Sarah Barnert

Sarah ist seit Oktober 2018 Content Managerin bei expertplace solutions, betreut unsere Social Media Kanäle und schreibt über Branchentrends.

Blog von Ceiton expertplace in Leipzig