Drei CEITON Case Studies

Entscheider und Planer von MDR, RAI und Yle.

Anwendertreffen 2018 mit MDR, RAI, Yle und CEITON Produktmanager Mirko (zweiter von rechts).

Fallbeispiel 1 – Yle

Finnlands öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Yle übernahm das CEITON-System im Jahr 2015. Nach Abschluss eines ehrgeizigen Projektzeitplans war es innerhalb von zwölf Monaten in Betrieb. In der Anfangsphase wurden fünf Workflows entwickelt und im Laufe der Zeit schrittweise verbessert und modifiziert. Mittlerweile wird bei Yle der gesamte Prozess, von der Ideen-Entwicklung über die Budgetierung und Ressourcenplanung bis hin zum endgültig produzierten Inhalt, einschließlich Zeit- und Kostenzuordnung, als Workflow in CEITON abgebildet. Darüber hinaus gibt es tiefe Integrationen zu externen Finanz-, Lohn- und Rundfunksystemen.

Die erforderlichen Aufgaben zur Erfüllung der Workflows werden mit CEITON von rund 600 Disponenten an 13.000 personelle und technische Ressourcen zugewiesen. Über 3.500 Mitarbeiter verwenden das CEITON Zeiterfassungsmodul (TTM) und das Infomodul, um sich über Zeitpläne und Schichten zu informieren, Ist-Werte einzugeben, Abwesenheiten zu beantragen usw.

Ein Workflow, der ursprünglich im Hauptsystem entwickelt wurde, wurde später ins Zeiterfassungsmodul migriert. Dies ermöglicht es Anwendern mit entsprechender Berechtigung, eine Projektidee direkt über das Zeiterfassungsmodul vorzustellen. Das Zeiterfassungsmodul ist für Anwender in Finnlands Amtssprachen Finnisch und Schwedisch verfügbar. Das Workflow-Modul ist vollständig im Finnischen abrufbar.

Fallbeispiel 2 – RAI

In Zusammenarbeit mit unserem Partner Accenture wurde CEITON per Ausschreibungsverfahren von RAI, dem staatlichen Fernsehsender Italiens, ausgewählt. Die Zusammenarbeit mit RAI unterscheidet sich geringfügig von unseren anderen Projekten, da ein Großteil der kundenspezifischen Entwicklungsarbeit extern durchgeführt wird. Dabei wird der Programmiercode von CEITON verwendet. Je nach Bedarf werden Schulungen und Beratung durch expertplace solutions durchgeführt.

Eine interessante Funktion im RAI CEITON System ist das Langzeit-Planungsmodul. Disponenten können damit leicht die bei RAI verfügbaren Kapazitäten über einen Zeitraum von mehreren Monaten und über verschiedene Standorte hinweg einsehen. Das System verfügt auch über eine iterative Budgetierungsmethode, bei der verschiedene Versionen einer Produktion erstellt und kalkuliert werden können, bevor sie genehmigt werden.

Beim Anwender RAI verwalten 800 Disponenten die Aktivitäten, Aufgaben und Schichten für über 5.000 Mitarbeiter an fünf Produktionsstandorten. Es gibt tiefgehende Integrationen in andere Systeme, einschließlich SAP.

Fallbeispiel 3 – MDR

Der MDR Leipzig ist der staatliche Rundfunkanbieter für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Verträge des langjährigen CEITON-Anwenders wurden bereits im Jahr 2005 unterzeichnet. Der MDR nutzt CEITON für die Ressourcenplanung einer Vielzahl regulärer Fernseh- und Radioprogramme sowie Sonderveranstaltungen, einschließlich der Olympischen Winterspiele 2010 und in jüngster Zeit auch für soziale Medien.

Der Sender ist an komplexe Tarif- und Honorarverträge für die Festlegung von Freizeitausgleich, Bonuszahlungen, Überstunden etc. gebunden. Mit CEITON werden alle Arbeitszeiten entsprechend der verschiedenen Arbeitsverträge zugeordnet. Die Zeiten dienen als Grundlage für die Gehaltszahlungen. Es gibt weitreichende Systemintegrationen einschließlich SAP-Front-End. Das entsprechende Formular von SAP wird in den CEITON-Workflow eingefügt, sodass der Benutzer die eine Anwendung nicht beenden und sich bei einer anderen anmelden muss.

Seit 2005 nutzt der MDR Leipzig das CEITON-System. Auf Grundlage der erfassten Arbeitszeit von tausenden Mitarbeitern wurden Zahlungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro getätigt. Aktuell erfassen festangestellte und selbstständige Mitarbeiter des MDR ihre Zeiten mit einem externen System, das über Schnittstellen mit CEITON verbunden ist.